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Panoramaweg Ende Juni begehbar
Die Arbeiten am Panoramaweg vom Quartier Klosi zur ehemaligen Artillerie-Festung sind nach der Winterpause wieder aufgenommen worden.
Der rund 700 Meter lange und 1,20 Meter breite Weg in aussichtsreicher Lage soll wie geplant Ende Juni eröffnet werden, wie Gemeinderat Remo Salzmann bei einem Augenschein sagte. Auch Bauführer Bernhard Arnold von der Firma ABA Bautec AG hält diesen Termin für «realistisch». Zurzeit ist der siebenköpfige Bautrupp daran, östlich der kleineren der beiden Brücken Felssicherungen vorzunehmen und Steinschlagnetze zu montieren. Weil der Kanton im fraglichen Gebiet ebenfalls Schutznetze anbringen möchte, um die Häuser im Bereich der Überbauung «Solaris» vor Steinschlag zu schützen, werden die Arbeiten abgestimmt, wie Norbert Carlen auf Anfrage sagte. Der Bau des Weges und der Schutz des Siedlungsgebietshätten zwar nichts miteinander zu tun. «Trotzdem ist es sinnvoll, die zu treffenden Massnahmen gegen Steinschlag zu koordinieren», so der Ingenieur Naturgefahren bei der Dienststelle für Wald und Landschaft. Gemäss Bernhard Arnold werde auch der Bau der Widerlager mit den notwendigen Anpassungen für die zweite Brücke vorangetrieben.
Brückenmontage als Knacknuss
Während die kleinere, rund 24 Meter lange Stahlbrücke mit einem leistungsstarken Helikopter des Typs Super Puma am Stück an ihren Bestimmungsort geflogen und montiert wurde, stellt der Transport der zweiten, gut 44 Meter langen Brückenkonstruktion eine echte Herausforderung dar. «Vermutlich muss die Konstruktion in zwei oder drei Teilen transportiert und vor Ort zusammengeschraubt werden», sagte Remo Salzmann. Zurzeit suchten die Stahlbaufirma und das Helikopterunternehmen nach einer Lösung. Die zweite Brücke werde im Lauf des Monats Mai montiert. Wegen der exponierten Lage im steilen Gelände wird zudem auf der gesamten Weglänge talseitig ein Sicherheitszaun errichtet. Schliesslich muss auch noch der Abfluss des Oberflächenwassers gewährleistet sein. Die Arbeiten für den Bau des Panoramaweges wurden für rund 670'000 Franken vergeben. Diese Summe werde möglicherweise überschritten, räumte Remo Salzmann mit Blick auf die aufwendigen Steinschlagsicherungen ein. Da der neue Weg ins kantonale Hauptwanderwegnetz aufgenommen wurde, müsse über die Höhe der Kantonsbeteiligung noch verhandelt werden.
fm im «WB» vom 31.03.2012
Gemeinderat Remo Salzmann auf der kürzlich montierten Stahlbrücke hoch über dem Dorfzentrum von Naters. (Foto: WB)
WB-Beitrag vom 31.03.2012 [1'623 KB]
Letzte Änderung am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 13:26:01 Uhr.








