Schweizergarde-Museum Naters
Sie sind hier: Startseite

Willkommen im Gardemuseum

Über 40 Gardisten standen stramm und erneuerten ihren Fahneneid.

Der Fahneneid der Schweizergardisten

Wie jedes Jahr trafen sich die Stifter und Amici des Kulturzentrums der Päpstlichen Schweizergarde am 9. November zum traditionellen «Martini-Fest», im Andenken an den Gardepatron St. Martin, im Zentrum Missione von Naters.
Das diesjährige Treffen stand ganz im Zeichen von zwei Premieren: einerseits war erstmals die Zentralfahne der ehemaligen Gardisten bei uns Walliser Gardisten zu Gast. Jede Fahne ist nicht einfach ein Stück buntes Tuch, sondern das Erkennungszeichen einer verschworenen Gemeinschaft und ist in unserm Fall das Symbol für unsere Treue zur Kirche und zum Heiligen Vater.
Weil andererseits Papst Franziskus den vergangenen Monat Oktober zum a.o. Missionsmonat erklärt und uns alle ermuntert hat, Missionare zu sein, wollten die anwesenden Gardisten ein öffentliches Zeichen ihrer unverbrüchlichen Treue zu Kirche und Papst setzen. Denn jeder Getaufte ist, gestärkt durch die Firmung, ein Bote für die Frohe Botschaft, wo immer er im Leben stehen mag. Dieses Motto: «Getauft – Gesandt!» ist auch für uns Gardisten eine stete Verpflichtung, auch wenn man das uns vielfach gar nicht ansieht und wir manchmal ganz komische Gesandte sind. Aber wie sagt Papst Franziskus: «Ich bin ein Sünder – betet für mich!» Um wieviel mehr sind wir alle auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen.
S.E. Erzbischof T. E. Gullickson, Apostolischer Nuntius für die Schweiz und Liechtenstein, ermunterte die Gardisten, zu ihrer Verpflichtung zu stehen und rief ihnen die Eidesformel in Erinnerung. Über 40 Gardisten standen stramm und erneuerten ihren Fahneneid, den sie zum Teil vor langer Zeit in Rom abgelegt hatten. Die innere Rührung war ihnen anzusehen, gilt doch ihre Losung: «Einmal Gardist – immer Gardist» ein Leben lang.

Die Eidesformel, von Nuntius Gullickson vorgetragen lautet:

«Ich, Hellebardier (Name) schwöre, treu, redlich und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst ... und seinen rechtmässigen Nachfolgern, und mich mit ganzer Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, selbst mein Leben für sie hinzugeben.
Ich übernehme dieselbe Verpflichtung gegenüber dem Heiligen Kollegium der Kardinäle während der Sedisvakanz des Apostolischen Stuhles.
Ich verspreche überdies dem Herrn Kommandanten und meinen übrigen Vorgesetzten Achtung, Treue und Gehorsam.
Ich schwöre, alles das zu beobachten, was die Ehre meines Standes von mir verlangt."

Der Gardist ergreift mit der linken Hand die Fahne und hebt seine Schwurhand zum Himmel:

«Ich, Hellebardier (Name..), schwöre, alles das, was mir soeben vorgelesen wurde, gewissenhaft und treu zu halten, so wahr mir Gott und unsere Heiligen Patrone helfen!»

... und bei der Schweizergarde

Sichern Sie sich ein Exemplar für CHF 20.– inkl. Versand

Ein Trailer für das Museum

Gardemuseum In der ersten Munitionshalle begegnen uns die Gardekommandanten der letzten 500 Jahre. In der zweiten Halle persönliche Gegenstände, die Gardisten und deren Angehörige dem Gardemuseum übergaben.

Führungen Für Gruppen ab 10 Personen. Die Führungen werden durch ehemalige Gardisten geleistet.

Stifter und Amici Die Stifter und die amici centro guardia unterstützen das Museum, so dass weitergearbeitet werden kann.

Sala Guardia Das Gardemuesum hat einen neuen Raum: Die Sala Guardia. Sie wurde 2017 fertiggestellt.

Publikationen Ziel des Kulturzentrums der Päpstlichen Schweizergarde ist es u.a., Publikationen herauszugeben. Im November 2014 ist die Nr. 3 erschienen.

Shop Im Shop finden Sie Artikel im Zusammenhang mit dem Museum und den Gardisten.

Die Schweizergarde Die Schweizergarde ist im Ausland bekannter als in der Schweiz selbst – sie steht für «typisch» schweizerische Werte wie: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Qualität der Arbeit.

Letzte Änderung am Freitag, 29. November 2019 um 15:48:27 Uhr.